in Titel von Marc Omar, Hamburg
Ok, Asien kann ja nichts dafür daß sie so aussehen, und so sind, und so anders und so komisch riechen. Aber wir doch auch nicht, das wir so hübsch: von Schweden bis Italien, das wir uns so ähnlich sind, das wir so gut essen und auch riechen. Das die so Klein und Krumm und wir so Hoch und Gerade, das die unsere Nasen kopieren und nicht nur unsere Autos. Das wir bei ihnen produzieren, und bei uns teuer verkaufen. Das wir Stäbchen, die aber nicht Messer und Gabel benutzen können. Das sie so überfordert von einer Sprache sind, das sie lieber Comics lesen als: „Coffee with Milk“ zu verstehen. Danke aber an Asien, das man immer Arschloch sagen kann und sie Lächeln. Das sie einen für komplett Doof halten, jetzt weiß ich warum so viele Deutsche nach Asien in den Urlaub reisen. Frei nach dem Motto „der Einäugige ist der König....“ Ja, Asien ist ein gutes Land für die Doofen, besonders die Weißen, Dicken und Alten – am besten alles zusammen und du bist im Himmel der Bayern. Aber was haben wir gelernt, Asien – besser Seoul. Also da waren ein paar Leute die ich von den 10 Millionen gesehen habe, fühlte sich erst wie Untertanen an doch entpuppte sich als Kleinwüchsig und ziemlich bescheuert. Ab da habe ich geradeausgeschaut und sah nur meine hübsche westliche Begleitung deren Beine ca. 1,25 Koreaner ausmachten. Ich nehme an dieser Stelle alles über neukölner Türken in Punkto Geruch, aka Knoblauch, zurück, außer das sie auch doof sind – aber stinken tut ihr im internationalen Vergleich nur auf Platzt zwei meiner derzeitigen Erlebnisskala. Ich habe euch Lieb, fahre ja auch so ein Auto was euch gefällt und keine KIA. Der kleine Rassist in mir würde jetzt noch... und das auch.... Aber im Ehrlichen muss man sagen das ist ja alles ganz süß, sie versuchen alles Richtig zu machen ohne was zu können, nicht mal englisch und das mit Mauer. Irgendwie doch wie Zuhause in Berlin, nur die Mauer fehlt uns – vielleicht sind die ja doch nicht ganz so doof?
Zum Schluss ein „hipp hipp: Korea, Knoblauch, Knete wenn’s am döfsten ist dann gehste.“
©2013, Autor: Marc Omar