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Manchmal hören Monster auf den Namen Vater.

in Titel von Marc Omar, Hamburg

Jürgen, war nicht besonders groß, um genau zu sein ca. 148cm. Das machte ihm schon in seiner Familie das Leben häufig schwer auch in der Fußgängerzone erntete er häufig nur ein amüsiertes Lächeln der Passanten. Trotzt seiner äußerlich grässlichen Erscheinung nahm man ihn nicht ernst – zu klein. Jürgen war grüngelb bis eitrig Braun, hatte ebenso kahle Stellen wie hie und da lange, fettige Haare. Das geht ja noch, aber sein zweites Problem war neben der Größe, das sein Maul so aussah als ob er dauernd total süß Grinsen würde. Jürgens Leben war voll Scheiße. Neulich schilderte er sein Leid bei Olli Geisen in der Show zum Thema “Ich bin zu schön für diese Welt”, erntete aber wenig Verständniss, Stephan Raap hat dann aus seinem legänderen Auspruch “Ich will das alle flüchten” einen Welthit komponiert und kaufte sich daraufhin Köln. Olli Geisen hat endgültig mit dieser Sendung eingesehen das die Spitze der Tiefe, also das untere von ganz unten noch nicht erreicht sei und verlängerte seinen Vertrag um weitere 2345 Sendungen. Der Vater hingegen trat neulich bei Richterin Babsi Salesch auf, als das Monster vom Volkspark hatte er angeblich Kindern aufgelauert und diesen erzählt das er der Vater sei und die Mutti nur in einer übergezogenen Hülle steckte, darunter sehe sie aus wie er. Da die meisten der Kleinen entweder gleich ins Ausland geflüchtet sind und die anderen seitdem Stumm sind wurde er mangels Zeugen freigesprochen. Salesch dazu: Das Gericht erkennt keinen ausreichenden Tatverdacht und der Angeklagte dürfte nicht wegen Äußerlichkeiten, zur Verantwortung gezogen werden. Die Tatsache das er ein 245cm großes, langhaarzotteliges, stinkendes leicht tropfendes Ding sei, reiche nicht aus. Lediglich dürfe er nicht mehr mit Öffentlichen Verkehrsmittel fahren wegen der Gefahr auf Verschmutzung der Sitzgelegenheiten. Jürgen indessen wurde in seinem kleinen Reihenhaus von Journalisten belagert, die sich nur für sein Leid bzgl. des Spottes durch den Raap Song, interessierten. Mittlerweile war der Song in jedem Land der Welt Platz eins. Bohlen tobte und Ralle Siegel verkündete nie wieder zu Komponieren, als wenn er das ja getan hätte. Jürgen hatte natürlich noch ganz andere Probleme, zum Beispiel Sex. Ne nicht wegen seiner Erscheinung, es gibt mehr verzweifelte Frauen als man denkt, nein er kriegt einfach keinen hoch, eine unangenehme Fettrolle drückte seinen kleinen und auch etwas schwachen Pimmel nach unten. Die Notwendige Stellung um auch nur irgendwo ein wenig einzudringen bedurfte immer ärztlicher Hilfe. Jürgen fragte sich also was tun. Eine Operation, in die Politik, Popstar? Jürgen fuhr nach Bottrop und kandidierte für das Amt des Bürgermeisters, er gewann. Und so kam es das Bottrop auch was schönes zu bieten hatte. Nach 20 Jahren dankte dann Jürgen freiwillig ab und zog weiter nach Hamburg um Innensenator zu werden. Auch hier leistete Jürgen gute Arbeit, brachte einen Großteil der Blankeneser Bevölkerung hinter Gittern, sei es aus der Argumentation der Sicherheit oder aber der Kollektivschuld der sich so reiche Knacker sowieso machen. Egal, die Aktion brachte ne Menge Presse und war total sinnlos, also normal

© 2001, Autor: Marc Omar